Bild 707 - 716 (von 836)
« ‹1000 ‹100 ‹10 ›10 ›100 ›1000 »

Bisher wurden alle Flugzeuge, die von Betreibern im britischen Überseegebiet Gibraltar betrieben wurden, im nationalen Luftfahrtregister Grossbritanniens eingetragen. Dies galt etwa auch für die bis 2008 altive GB Airways - GB steht dabei für Gibraltar, und nicht etwa für Great Britain - deren Boeing 737-236 Adv. hier auf einem winterlichen Skicharter von London-Gatwick nach Genf das britische Kennzeichen G-BGDB trägt.

G-BGDB

c/n: 21791

s/n: 626

Lukas Lusser 14.3.1993 GVA

Vier Airbus A300-605R wie die G-MAJS waren bis Mitte der 1990er-Jahren die grössten Flugzeuge in der Flotte der traditionsreichen Charterairline Monarch aus London Luton. Sie kamen nicht nur auf Rennstrecken in Europa zum Einsatz, sondern führten auch Charterketten nach Gambia, Goa, Orlando und Tobago durch. Ab 1996 verstärkte eine einzelne DC-10-30 die Langstreckenflotte.

Die zu Beginn der 1990er Jahre herrschende Typenvielfalt bei der Lufthansa CityLine wurde durch die von Contactair aus Stuttgart betriebene De Havilland Canada DHC-8-311 D-BKIS weiter bereichert.

Die D-ABKD, die heute bei GP Aviation als LZ-GPA immer noch aktiv ist, war eine von nur gerade sieben Boeing 737-430, die Lufthansa 1992 in ihre Flotte aufnahm. Das grösste Modell der Boeing 737 Classic-Version war nicht nur das seltenste, sondern zugleich auch das kurzlebigste Modell dieser Serie, das der Kranich betrieb. Bis Anfang 1998 hatten alle sieben Einheiten die Flotte Richtung Türkei verlassen, wo sie beim Aufbau der Sun Express Verwendung fanden.

D-ABKD

(LZ-GPA)

c/n: 27003

s/n: 2328

Lukas Lusser 27.9.1992 ZRH

Bereits im Herbst 1992 hat die Tu-134A OK-EFK ihr blau/rotes Heck gegen das definitive Design getauscht.

Die ersten westlichen Flugzeuge, die sie CSA nach der Wende beschaffte, waren vier ATR 72-202 wie die OK-XFC, die im Frühjahr 1992 zur Flotte stiessen.

Nicht nur mit Lufthansa CityLine Aufschriften, sondern auch mit dem nur kurze Zeit angebrachten eigenständigen Hecklogo der Zubringer-Partnerin standen die werksneu ausgelieferten Fokker 50 wie die D-AFKI zu Beginn der 1990er Jahre auf Commuterflügen im Dienst.

Die ATR 42-300 OY-CIB wurde von der dänischen Cimber Air im Auftrag der Lufthansa CityLine auf Zubringerflügen betrieben.

Die CS-TEH wurde als erste von sechs werksneuen Airbus A310-304 Ende Oktober 1988 an TAP Air Portugal ausgeliefert. Sie kam auf Langstrecken wie etwa der Nordatlantikroute nach Montreal ebenso zum Einsatz wie auf nachfragestarken Europastrecken. Im September 2008 kaufte Air Transat den Grossraumjet und betrieb ihn bis 2022 weiter.

Im Jahr 1991 wurde die Boeing 767-375ER C-GLCA werksneu an Canadian Airlines International ausgeliefert, wo sie sowohl auf nachfragestarken Inlandstrecken wie auch interkontinental zum Einsatz kam. Nach der Fusion mit Air Canada flog sie bis Juni 2020 weiter auf dem internationalen Streckennetz der kanadischen Nationalairline, bevor sie in Hamilton, Ontario, abgestellt wurde. Seit Juni 2024 wird sie auf die für das Frühjahr 2025 geplante vorübergehende Rückkehr in den Liniendienst vorbereitet.

Bild 707 - 716 (von 836)
« ‹1000 ‹100 ‹10 ›10 ›100 ›1000 »