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Die Tupolev 134B-3 YL-LBG der Latcharter gehörte mit Baujahr 1980 zu den jüngsten Einheiten der sowjetischen Kurzstreckenjets. Zunächst noch an die Aeroflot-Division in Riga ausgeliefert und als CCCP-65699 eingetragen, flog sie nach dem Zerfall der Sovjetunion zunächst für die Nachfolgegesellschaft Latavio, bevor sie im April 1994 zu Latcharter stiess. 

Bereits im Herbst 1992 hat die Tu-134A OK-EFK ihr blau/rotes Heck gegen das definitive Design getauscht.

Im Spätwinter 1992 besucht die Tupolev Tu-134A OK-EFK Zürich in einer kurzlebigen Bemalungsvariante mit blau/rotem Leitwerk, die sie nur zwischen 1991 und 1992 trug.

Jahrlang prägten die Tupolev Tu-134A in der klassischen «OK Jet» Bemalung, hier die OK-DFI, das Bild der CSA am Flughafen Zürich.

Aviogenex mit Sitz in Belgrad war die Hauptkonkurrentin der (Inex-)Adria Airways im jugoslawischen Chartergeschäft. Sie nahm den Betrieb mit Tupolev Tu-134 aus sowjetischer Produktion auf, darunter die 1971 gebaute Tu-134A-3 YU-AHY. Später stiessen Boeing 727-200 aus Beständen der jugoslawischen Regierungsflotte sowie Boeing 737-200 hinzu, die schrittweise die Tupolev ersetzten.

YU-AHY

c/n: 1351204

Lukas Lusser 4.6.1987 DBV
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