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In den Firmenfarben der Gruppe wartet die Bae ATP LX-WAM der West Air Europe auf ihren nächsten nächtlichen Einsatz im Expressgut-Verkehr

Air North behielt ihre BAe 748 noch bis Januar 2021 in Betrieb, wobei die Flotte auf fünf Einheiten anwuchs und anstelle der Mount Cook-Grundbemalung das neue Design der Air North angebracht wurde, das ihre Rolle als Airline des Yukon prominent hervorhob. Die Turboprops kamen dabei sogar neben den Boeing 737 der Air North auch auf den Anschlussflügen nach Vancouver zum Einsatz.

Die West Air Europe-Gruppe entwickelte sich nach der Jahrtausendwende zum «Sammelbecken» für zum Frachter umgebaute BAe ATP. Die SE-LNY der West Air Sweden trägt noch unverkennbar die Grundfarben der British Airways, als sie mit Kurierfracht an Bord zu ihrem Standplatz in Oslo rollt.

Für £ 26.99 von Newcastle nach London-Gatwick - im Frühling 2007 war dies mit Jet2 möglich. Dafür mietete die heute drittgrösste Airline Englands eigens die BAe 146-300 G-FLTC von Flightline ein und versah sie mit entsprechender Werbung. Wenige Monate später war die selbe Maschine längere Zeit im Auftrag der Swiss in Zürich stationiert.

G-FLTC

c/n: E.3205

Joel Vogt 7.4.2007 LGW

Bis zu 30 Einheiten der BAe 146-200 sowie ihrer Nachfolgeversion Avro RJ85 setzte CityJet im Wetlease für Air France auf innereuropäischen Routen ein. In den 2000er-Jahren waren sie Dauergäste auf der mehrmals täglich bedienten Strecke Paris-Charles de Gaulle - Zürich, so auch die BAe 146-200 EI-CNB, die CityJet aus Beständen der USAir erworben hatte.

BAe 146-300 der Eurowings, wie die abgebildete D-AQUA, waren Mitte der Nullerjahre noch ein alltägliches Sujet an europäischen Flughäfen. Die deutsche Regionalfluggesellschaft betrieb zehn Stück und trennte sich erst 2010 von den letzten Exemplaren. Die D-AQUA, ursprünglich im September 1991 als HB-IXZ an Crossair ausgeliefert, verliess als drittletzte die Flotte und gelangte über Umwegen zu FlyTanzania als 5H-FTZ. Sie wurde 2015 in Dar es Salaam verschrottet.

CityJet, heute vor allem bekannt als ACMI-Partner von SAS und mit einer aus CRJ-900/-1000 bestehenden Flotte aktiv, war damals in gleicher Funktion, aber mit zahlreichen BAe 146 für Air France unterwegs. Entsprechend häufig waren die BAe 146-200A und ihre Schwestermaschinen ab Paris nach ganz Europa unterwegs, am Zürcher Flughafen bekam man auf Flügen von Air France fast keine anderen Flugzeuge mehr zu sehen. Der 1985 an PSA ausgelieferte kleine Vierstrahler verliess die CityJet-Flotte im Januar 2008, wurde von der Luftwaffe Boliviens übernommen und im Jahr 2011 in La Paz abgestellt.

Die unter dem British Airways-Franchise fliegende Sun-Air of Scandinavia erwarb 1997/98 insgesamt drei BAe ATP, die alle eine der attraktiven «World Tails»-Bemalungen erhielten. Während die OY-SVI das «Benihone Tartan»-Design trug, erhielten ihre Schwestern OY-SVT das «Colum»-Heck und OY-SVU die «Wings»-Bemalung.

Die hier im Union-Jack-Design für British Airways eingesetzte BAe ATP G-MANJ wurde nach ihrer Ausmusterung im Jahr 2005 zum Frachter umgebaut und noch bis 2021 von der West Air Sweden weiterbetrieben.

Die BAe ATP G-MANL verbrachte ihre gesamte Karriere bei Airlines des Vereinigten Königreichs. Nach Einsätzen bei BMA British Midland und Manx Airlines gelangte sie zu British Regional Airlines, die sie unter wechselnden Markennamen, hier als British Airways Express, auf regionalen Strecken für die Mutter betrieb. Nachdem 2004 noch Loganair den Betrieb des Flugzeugs für BA übernahm, wurde die G-MANL schliesslich 2005 stillgelegt und im darauffolgenden Jahr abgebrochen.

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