Air Europa Express betrieb insgesamt 17 verschiedene Bae ATP, darunter die 1991 für British Airways gebaute und anschliessend von Canarias Regional Air genutzte EC-GSH.
Bereits in den aktualisierten Farben der Air Europa Express zeigt sich im Oktober 2000 die BAe ATP EC-HCY, die im Mai 1999 direkt aus Beständen der British Airways zur Flotte stiess und bereits im Oktober 2001 wieder veräussert wurde, um für Atlantic Airways im Vereinigten Königreich zum Frachter umgebaut zu werden.
Als einziger US-Kunde erwarb Air Wisconsin zehn BAe ATP, die sie unter der Marke United Express auf Zubringerflügen ab Chicago-O'Hare einsetzte. In der grau/blauen Bemalung der späten 1990er Jahre steht die N856AW zur Jahrtausendwende in Kingman, Arizona, und wartet auf einen Käufer.
Die ATP der Air Wisconsin wurden zwischen 1989 und 1991 in der klassischen United-Bemalung der 1970-er Jahre ausgeliefert. Die N858AW behielt dieses Design bis zu ihrer Ausmusterung im Februar 2000.
Mit ihren drei BAe 748-2A bot Intensive Air ad.hoc Charterflüge für Reisegruppen oder Firmen an. Die ZS-XGY weist mit einem Sticker darauf hin, dass sie im Auftrag des schwedischen Autobauers unterwegs ist.
Waltair Aviation war eine auf Frachtcharter spezialisierte Fluggesellschaft in der Demokratischen Republik Kongo (Kongo Kinshasa). Neben ihrer einzigen HS.780 Andover C.3 9Q-CPW setzte sie als eine der letzten Airlines weltweit bis zum Entzug ihrer Betriebsbewilligung 2005 vier Caravelle ein, darunter drei der sechs jemals gebauten Caravelle 11R mit grossem seitlichen Frachttor.
Nach der Betriebseinstellung der Air Manitoba gelangte die BAe 748-2A C-FAGI zu Air North in Whitehorse. Da ihre beiden Schwestern C-FYDY und C-FYDU aus Beständen der Mount Cook Airline (Neuseeland) stammten und bei Air North zunächst deren Grundfarben behielten, wurde auch die C-FAGI analog bemalt, obwohl sie gar nie bei Mount Cook diente. Mit den drei Einheiten des Musters ersetzte Air North ihre vier DC-3, die sie als letzte Airline weltweit noch bis Ende 1994 auf internationalen Linienflügen auf den Strecken Whitehorse – Dawson – Fairbanks und Whitehorse – Juneau einsetzte.
Auch die im hohen Norden Nordwest-Kanadas tätige First Air war ein Powernutzer der Bae 748-Familie. Zwar war die Flotte mit acht Einheiten, darunter die Bae 748-2A C-GDUN, nicht vergleichbar mit der Dan-Air-Flotte, doch führten die Flugzeuge der First Air Linienflüge über weite Distanzen, teilweise mit mehreren Zwischenlandungen durch, um Querverbindungen im dünn besiedelten arktischen Norden des Staates sicherzustellen.
First Air erwarb die BAe 748-2A C-GGNZ von Air Creebec und setzte sie zunächst noch in den Grundfarben der Liaison Air Canada ein. Sie ist soeben aus Yellowknife kommend mit einer Zwischenlandung in Fort Simpson auf dem dreimal wöchentlich angebotenen Linienflug in Whitehorse am Yukon gelandet. Der Linienflug quer durch den hohen Norden kostete für einen zum Volltarif reisenden Touristen, der damit die vergünstigten Tickets der Einheimischen quersubventionierte, zwar deutlich mehr als der Linienflug von Europa via Vancouver nach Whitehorse, ersparte aber den weiten Umweg via Vancouver und Edmonton inklusive Übernachtung...
British World Airlines ging 1993 aus der Fusion von British Air Ferries und Baltic Airlines hervor. Sie erwarb sechs werksneue Bae ATP, die sie auf eigenen Charterflügen und im ACMI-Geschäft für andere Airlines des Vereinigten Königreichs betrieb. Ein ad-hoc Charterflug in Zusammenhang mit einem Konzert brachte sie als seltenen Gast an den Zürcher Flughafen.