Air North behielt ihre BAe 748 noch bis Januar 2021 in Betrieb, wobei die Flotte auf fünf Einheiten anwuchs und anstelle der Mount Cook-Grundbemalung das neue Design der Air North angebracht wurde, das ihre Rolle als Airline des Yukon prominent hervorhob. Die Turboprops kamen dabei sogar neben den Boeing 737 der Air North auch auf den Anschlussflügen nach Vancouver zum Einsatz.
Mit ihren drei BAe 748-2A bot Intensive Air ad.hoc Charterflüge für Reisegruppen oder Firmen an. Die ZS-XGY weist mit einem Sticker darauf hin, dass sie im Auftrag des schwedischen Autobauers unterwegs ist.
Waltair Aviation war eine auf Frachtcharter spezialisierte Fluggesellschaft in der Demokratischen Republik Kongo (Kongo Kinshasa). Neben ihrer einzigen HS.780 Andover C.3 9Q-CPW setzte sie als eine der letzten Airlines weltweit bis zum Entzug ihrer Betriebsbewilligung 2005 vier Caravelle ein, darunter drei der sechs jemals gebauten Caravelle 11R mit grossem seitlichen Frachttor.
Nach der Betriebseinstellung der Air Manitoba gelangte die BAe 748-2A C-FAGI zu Air North in Whitehorse. Da ihre beiden Schwestern C-FYDY und C-FYDU aus Beständen der Mount Cook Airline (Neuseeland) stammten und bei Air North zunächst deren Grundfarben behielten, wurde auch die C-FAGI analog bemalt, obwohl sie gar nie bei Mount Cook diente. Mit den drei Einheiten des Musters ersetzte Air North ihre vier DC-3, die sie als letzte Airline weltweit noch bis Ende 1994 auf internationalen Linienflügen auf den Strecken Whitehorse – Dawson – Fairbanks und Whitehorse – Juneau einsetzte.
Auch die im hohen Norden Nordwest-Kanadas tätige First Air war ein Powernutzer der Bae 748-Familie. Zwar war die Flotte mit acht Einheiten, darunter die Bae 748-2A C-GDUN, nicht vergleichbar mit der Dan-Air-Flotte, doch führten die Flugzeuge der First Air Linienflüge über weite Distanzen, teilweise mit mehreren Zwischenlandungen durch, um Querverbindungen im dünn besiedelten arktischen Norden des Staates sicherzustellen.
First Air erwarb die BAe 748-2A C-GGNZ von Air Creebec und setzte sie zunächst noch in den Grundfarben der Liaison Air Canada ein. Sie ist soeben aus Yellowknife kommend mit einer Zwischenlandung in Fort Simpson auf dem dreimal wöchentlich angebotenen Linienflug in Whitehorse am Yukon gelandet. Der Linienflug quer durch den hohen Norden kostete für einen zum Volltarif reisenden Touristen, der damit die vergünstigten Tickets der Einheimischen quersubventionierte, zwar deutlich mehr als der Linienflug von Europa via Vancouver nach Whitehorse, ersparte aber den weiten Umweg via Vancouver und Edmonton inklusive Übernachtung...
Air Manitoba diente bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1994 in erster Linie der Versorgung kleiner Kommunen und Siedlungen der indianischen Urbevölkerung im Norden Manitobas. Ihre sieben BAe 748-2A, darunter die C-FAGI, transportierten dabei sowohl Passagiere wie auch Fracht.
Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass die Bae 748-2A C-GYMX der First Air nicht in den Hausfarben der kanadischen Airline, sondern noch in der sehr ähnlichen Grundbemalung der Air Pacific aus Fiji unterwegs ist, was sich am deutlichsten in der Gestaltung des Hecks mit einer an die Meeresbrandung erinnernden Form manifestiert.
Zur Abdeckung ihrer Transportbedürfnisse erwarb die belgische Luftwaffe 1975/76 insgesamt drei BAe 748-2A, die sie unter der Bezeichnung H.S. 748-288LFD einsetzte,darunter die CS-02.