Bild 11 - 20 (von 36)
« ‹1000 ‹100 ‹10 ›10 ›100 ›1000 »

BAe 146-300 der Eurowings, wie die abgebildete D-AQUA, waren Mitte der Nullerjahre noch ein alltägliches Sujet an europäischen Flughäfen. Die deutsche Regionalfluggesellschaft betrieb zehn Stück und trennte sich erst 2010 von den letzten Exemplaren. Die D-AQUA, ursprünglich im September 1991 als HB-IXZ an Crossair ausgeliefert, verliess als drittletzte die Flotte und gelangte über Umwegen zu FlyTanzania als 5H-FTZ. Sie wurde 2015 in Dar es Salaam verschrottet.

CityJet, heute vor allem bekannt als ACMI-Partner von SAS und mit einer aus CRJ-900/-1000 bestehenden Flotte aktiv, war damals in gleicher Funktion, aber mit zahlreichen BAe 146 für Air France unterwegs. Entsprechend häufig waren die BAe 146-200A und ihre Schwestermaschinen ab Paris nach ganz Europa unterwegs, am Zürcher Flughafen bekam man auf Flügen von Air France fast keine anderen Flugzeuge mehr zu sehen. Der 1985 an PSA ausgelieferte kleine Vierstrahler verliess die CityJet-Flotte im Januar 2008, wurde von der Luftwaffe Boliviens übernommen und im Jahr 2011 in La Paz abgestellt.

Die unter dem British Airways-Franchise fliegende Sun-Air of Scandinavia erwarb 1997/98 insgesamt drei BAe ATP, die alle eine der attraktiven «World Tails»-Bemalungen erhielten. Während die OY-SVI das «Benihone Tartan»-Design trug, erhielten ihre Schwestern OY-SVT das «Colum»-Heck und OY-SVU die «Wings»-Bemalung.

Die hier im Union-Jack-Design für British Airways eingesetzte BAe ATP G-MANJ wurde nach ihrer Ausmusterung im Jahr 2005 zum Frachter umgebaut und noch bis 2021 von der West Air Sweden weiterbetrieben.

Die BAe ATP G-MANL verbrachte ihre gesamte Karriere bei Airlines des Vereinigten Königreichs. Nach Einsätzen bei BMA British Midland und Manx Airlines gelangte sie zu British Regional Airlines, die sie unter wechselnden Markennamen, hier als British Airways Express, auf regionalen Strecken für die Mutter betrieb. Nachdem 2004 noch Loganair den Betrieb des Flugzeugs für BA übernahm, wurde die G-MANL schliesslich 2005 stillgelegt und im darauffolgenden Jahr abgebrochen.

Air Europa Express betrieb insgesamt 17 verschiedene Bae ATP, darunter die 1991 für British Airways gebaute und anschliessend von Canarias Regional Air genutzte EC-GSH.

Bereits in den aktualisierten Farben der Air Europa Express zeigt sich im Oktober 2000 die BAe ATP EC-HCY, die im Mai 1999 direkt aus Beständen der British Airways zur Flotte stiess und bereits im Oktober 2001 wieder veräussert wurde, um für Atlantic Airways im Vereinigten Königreich zum Frachter umgebaut zu werden.

Als einziger US-Kunde erwarb Air Wisconsin zehn BAe ATP, die sie unter der Marke United Express auf Zubringerflügen ab Chicago-O'Hare einsetzte. In der grau/blauen Bemalung der späten 1990er Jahre steht die N856AW zur Jahrtausendwende in Kingman, Arizona, und wartet auf einen Käufer.

Die ATP der Air Wisconsin wurden zwischen 1989 und 1991 in der klassischen United-Bemalung der 1970-er Jahre ausgeliefert. Die N858AW behielt dieses Design bis zu ihrer Ausmusterung im Februar 2000.

Mit ihren drei BAe 748-2A bot Intensive Air ad.hoc Charterflüge für Reisegruppen oder Firmen an. Die ZS-XGY weist mit einem Sticker darauf hin, dass sie im Auftrag des schwedischen Autobauers unterwegs ist.

Bild 11 - 20 (von 36)
« ‹1000 ‹100 ‹10 ›10 ›100 ›1000 »