Einer der zu diesem Zeitpunkt nur gerade drei aktiven Airbus A220-100 bei der Swiss zeigt sich früh morgens kurz nach 6 Uhr im Anflug auf die Piste 34. Die HB-JBF kommt aus Athen zurück, wohin sie am Abend zuvor kurz vor Betriebsschluss gestartet war.
Croatia Airlines besitzt aktuell sechs Flugzeuge des Musters A220, wobei die 9A-CAO einer von zwei Airbus A220-100 ist. Die Maschine trägt den Taufnamen Dubrovnik, ein sehr pittoreskes Städtchen in Dalmatien, welches bei Touristen sehr beliebt und im Sommer entsprechend gut besucht ist.
Und sie fliegen (doch) immer noch: Die im Herbst für Frühjahr 2026 angekündigte Stilllegung der sieben verbliebenen Airbus A220-100 (ehemals Bombardier CS100) der Swiss wird nun vom Chief Financial Officer der Swiss, Dennis Weber, auf Ende 2027 angekündigt, wobei er zugleich andeutet, dass dieses Datum noch nicht feststeht und weiter angepasst werden könnte. Während die HB-JBB und HB-JBG die Flotte definitiv verlassen haben, fliegt etwa die HB-JBI vorerst weiter für Swiss.
Dieses Bild dürfte bald der Vergangenheit angehören - die Swiss International Airlines wird die Airbus A220-100 Maschinen in absehbarer Zeit für mindestens 18 Monate aus dem Betrieb nehmen. Jedoch werden zumindest die Triebwerke noch an den grösseren Airbus A220-300-Maschinen, von welchen Swiss International Airlines aktuell deren 21 in der Flotte hat, ein zweites Leben haben. Die abgebildete HB-JBA war im Jahre 2016 die erste ausgelieferte Maschine dieses Types, damals noch als Bombardier CSeries CS100.
Von der Ablieferung im August 2016 bis zur ersten Neubemalung war der Airbus A220-100 HB-JBB bei Swiss International Air Lines ein Unikat. Bei genauem Hinsehen und im Vergleich mit anderen Maschinen trug er nämlich den SWISS-Schriftzug auf der rechten Seite ein Fenster weiter vorne.
Der Airbus A220-100 HB-JBI wurde als letzter seiner Serie im Juli 2019 an die Swiss ausgeliefert. Der auf den Namen der Schwyzer Ortschaft Brunnen getaufte A220 ist hier im Anflug auf die Piste 27L in London-Heathrow zu sehen, auf einem nachmittäglichen Flug aus Genf.
Etwas mehr als ein Jahr alt war der Airbus A220-100 (damals noch Bombardier CSeries CS-100 genannt) HB-JBD der Swiss bei dieser Aufnahme über der Piste 28 in Zürich. Nach nur gerade neun Jahren im Einsatz bei der Swiss erlebte er im Januar 2026 seinen letzten Flug von Zürich nach Toulouse-Francazal, wo er nun zerlegt werden soll.
Auch wenn Swiss draufsteht, handelt es sich bei der Bombardier CS100 C-GWXZ um einen der Prototypen des Herstellers, genauer gesagt um das Testflugzeug Nummer 5, wie der Zusatz «FTV5» (für Flight Test Vehicle 5) unter der grossen Bombardier-Aufschrift verrät. Ihr kam die Ehre zu, als allererstes Flugzeug der Bombardier CSeries (respektive der heutigen A220) einen Flug mit richtigen Passagieren und nicht bloss Mitarbeitern des Herstellers an Bord durchgeführt zu haben, als sie am 3. Juni 2016 eine Delegation von Airlinechefs von einem IATA-Meeting in Dublin zu einem Star Alliance-Anlass nach Zürich flog. Wie ihre Schwester in Werksfarben wurde die C-GWXZ bereits 2020 abgebrochen.
Der sechste Prototyp der Bombardier CS100 mit der Immatrikulation C-FFCO wurde vom Hersteller während dreier Wochen ab Zürich auf sogenannten Streckenerprobungsflügen eingesetzt, bei denen sie ohne Passagiere aber nach realem Flugplan und mit simuliertem Handling an den Landeorten typische Einsatztage absolvierte. 2020 wurde das Flugzeug, das nie an einen Kunden ausgeliefert wurde, auf der McConnell Air Force Base abgebrochen.