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Das Kennzeichen des Airbus A300B2-1C TC-GTC verweist darauf, dass Air Anatolia aus der Vorgängerin GTI Airlines entstanden ist, die ab 1996 insgesamt drei A300 betrieb.

Holiday Air legte 1994 einen holprigen Start hin, nachdem ihre ersten beiden Flugzeuge, zwei gemietete A320, bereits nach wenigen Monaten vom Leasinggeber zurückgefordert wurden. 1995 kehrte Holiday Air mit einer der unverständlichsten Flottenpolitiken der Luftfahrtgeschichte auf den türkischen Chartermarkt zurück, mietete sie doch je eine einzelne Boeing 727-200, eine Boeing 737-200, eine Lockheed L-1011 TriStar 1, eine Tupolev 154M, eine Yakovlev 42D und einen Airbus A310-200 an. Lediglich vom Airbus A300 legte sie sich drei Exemplare zu, eine A300B2 und zwei A300B4-2C wie die TC-RAA. Im November 1996 stellte das verschuldete Unternehmen im Nachgang zum Absturz der Birgenair Boeing 757 vor der Dominikanischen Republik, der den Ruf türkischer Charteranbieter nachhaltig trübte, den Betrieb ein.

Nur gerade ein knappes Jahr lang war Akdeniz Airlines aktiv, die mit drei aus Eastern Airlines-Beständen erworbenen Airbus A300B4-103 an den Start ging. Die TC-TKC ex N212EA war gar nur von Juni bis Oktober 1995 aktiv, bevor sie in die USA retourniert und schliesslich 2001 abgebrochen wurde.

Pan Am sorgte mit der Bestellung von Airbus A300 und A310 anfangs der 1980-er Jahre für einiges Aufsehen, war sie doch zuvor eine fast unerschütterlich loyale Kundin des US-Flugzeugbauers Boeing. Während die A300B4-203 N210PA und ihre Schwestern vorab in die Karibik zum Einsatz kamen, wurden die A310 auch auf Transatlantikstrecken genutzt.

Vor ihrer Integration in die Mutter Finnair betrieb Kar-Air als letztes Flugzeugmuster zwei Airbus A300B4-203 zu Zielen im Mittelmeerraum und auf den Kanaren, darunter die im Dezember 1986 ausgelieferte OH-LAA.

Mit drei von Hapag-Lloyd erworbenen Airbus A300B4-203 wagte Dan-Air London den Schritt zum Grossraumflugzeug. Während der Winterskisaison kommt hier die G-BMNB am späten Nachmittag bei tiefen Minusgraden im Salzburger Land an.

Mit dem Airbus A300B1 OO-TEF, gegenüber den Standardvarianten A300B2 und A300B4 um drei Meter kürzer, setzte die belgische TEA das einzige Flugzeug dieses Musters ein, das jemals kommerziell genutzt wurde.

Auch der Airbus A300B4-103 D-AMAY hat seine Wurzeln bei Germanair und zeigt dies durch seine Hybridbemalung kurz nach der erneuten Fusion bei Hapag-Lloyd weiter.

Am 1.1.1977 fusionierten die beiden Charteranbieter Bavaria Fluggesellschaft und Germanair, ehemals Südflug, zur Bavaria Germanair. Der Airbus A300B4-103 D-AMAX führt hier in der Grundbemalung der Germanair, wo er den Namen «Maximilian» trug, einen Charterflug in den Mittelmeerraum durch, höchstwahrscheinlich nach Malta. Nach nur zwei Jahren wurde Bavaria Germanair ihrerseits von Hapag-Lloyd aufgekauft, wo die D-AMAX bis Ende 1986 weiterflog.

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