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Sterling Airways nutzte verschiedene Muster der Sud Aviation SE-210 Caravelle zum Aufbau ihres Charternetzes. Neben den frühen Caravelle 6R betrieb sie später auch die Version 10B3 wie etwa die OY-STD, war aber neben Air Inter mit sieben Bestellungen auch Kundin für die nur in zwölf Stück gebaute, grösste Version 12. Mit ihren Caravelle flog Sterling gelegentlich sogar zu Zielen im Mittleren Osten, in Südostasien oder an der US-Ostküste, wofür jeweils ein bis zwei Tankstopps eingelegt werden mussten.

Die von Tjaereborg Rejser lancierte Sterling Airways entwickelte sich auch dank der Nähe zum norddeutschen Markt zu einer prägenden Kraft im europäischen Charterverkehr. Nach dem Ausscheiden der Caravelle waren insgesamt 20 Boeing 727 wie hier die 1973 werksneu übernommene Boeing 727-2J4 Adv. OY-SAT an europäischen Urlaubszielen omnipräsent. Ihre klassisch anmutende Bemalung stammt von den ersten Flugzeugen die Sterling gebraucht übernahm: drei ex Swissair DC-6B.

OY-SAT

c/n: 20766

s/n: 993

Lukas Lusser 28.3.1987 LPA
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