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Lufthansa ist nicht gerade für den Mut zur Farbe berühmt, um es vorsichtig zu formulieren. Im Sommer 1988 wagte sie dennoch einmal einen mutigen Versuch und versah die Boeing 737-230 Adv. D-ABFW versuchsweise mit einem neuen, mutigen Anstrich in lebhaftem Gelb. Das intern bald mit einem Augenzwinkern als «Spiegelei» bezeichnete Flugzeug vermochte aber die Vorstandsetage nicht zu überzeugen. Um das Image als seriöse Airline für den Geschäftsmann (sic!) fürchtend, entschied sich Lufthansa noch im selben Jahr für die Einführung der eher farblosen weiss/grauen Rumpfbemalung mit dem klassischen Heck in blau.

D-ABFW

c/n: 22127

s/n: 745

Sammlung Andy Herzog August 1988 MUC

Erinnerungen an die Zuschauerterrasse am Flughafen Basel/Mulhouse: Die erst zwei Wochen zuvor von der Vermietung an Lauda Air zu Transavia Holland zurückgekehrte Boeing 737-2T5 Adv. PH-TVX startet in hybrider Bemalung in die beginnende Sommersaison. Sie hat anlässlich der Basler Uhren- und Schmuckmesse 1988 einen Messecharter durchgeführt und parkt nun bis zum abendlichen Rückflug vor der separaten Terrasse des Schweizer Sektors auf einem Standplatz im Sektor «Charly».

PH-TVX

c/n: 22023

s/n: 636

Lukas Lusser 11.4.1988 BSL

Von der Boeing 737-200 erwarb Lufthansa zunächst lediglich sechs Exemplare in der mit einem Frachttor ausgerüsteten Version einer Boeing 737-230C und setzte sie zunächst wahlweise als Passagierjet, Combi oder Frachter ein. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre wurde die D-ABGE zu einem Vollfrachter umgebaut und von Lufthansa Cargo innereuropäisch eingesetzt.

D-ABGE

c/n: 20257

s/n: 274

Lukas Lusser 11.7.1987 FBU

Der norwegische Reeder Ludvig Braathens gründete 1946 eine eigene Airline, um Material und Personal zu den Anlegeorten seiner Schiffe zu transportieren. Das Akronym S.A.F.E. steht dabei für South America and Far East, wohin die Flüge zunächst geplant und teilweise auch durchgeführt wurden. Als aber die Lizenzen für weitere Langstreckenflüge ausblieben respektive ausliefen, verlegte sich Braathens S.A.F.E.auf Inlandflüge und Charterdienste zu Zielen in Südeuropa.

LN-SUQ

c/n: 23467

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Lukas Lusser 28.3.1987 LPA

Mitte der 1980er Jahre überarbeitete Transavia ihren Markenauftritt radikal. Der Zusatz «Holland» entfiel ebenso wie die Platzierung des Airline-Namens auf dem Rumpf, anstelle des klassischen «T»-Logos trat ein stylisierter Schriftzug auf dem Heck. Die Boeing 737-2K2C Adv. PH-TVC präsentiert sich hier im neuen Design auf einem saisonalen Skicharter.

PH-TVC

c/n: 20836

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Lukas Lusser 31.1.1987 SZG

Die 1961 gegründete Euravia trat ab 1964 unter dem Namen Britannia Airways auf und wurde zu einer der bekanntesten britischen Charterairlines. Nicht weniger als 46 Boeing 737-200 wie die G-AWSY bildeten in den 1970er und 1980er Jahre das Rückgrat des Betriebs. Im Mai 2005 wurde sie mittlerweile als Teil des TUI-Konzerns in ThomsonFly umbenannt. Seit der Fusion mit der Konkurrentin First Choice Airways firmiert sie als TUI Airways.

G-AWSY

c/n: 20236

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Lukas Lusser 30.1.1987 SZG

Ursprünglich unter der Marke BEA Airtours als Urlaubstochter der BEA British European Airways gegründet, wurde Airtours mit der Fusion von BEA und BOAC zur British Airways zur Chartertochter des neuen nationalen Carriers und trat fortan als British Airtours auf. Sie nutzte prinzipiell vom Mutterkonzern bestellte oder übertragene Flugzeuge, so auch die Boeing 737-236 Adv. G-BGJJ, in weitgehend analoger Bemalung. Im Zuge der Fusion von British Airways und BCAL British Caledonian im Frühjahr 1988 wurde British Airtours aufgelöst und durch die neugegründete Caledonian Airways ersetzt.

G-BGJJ

c/n: 22031

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Lukas Lusser 30.1.1987 SZG

Die Marke Spantax ist ein Akronym für den vollständigen Firmennamen Spanish Air Taxi, unter dem sie 1959 auf den Kanaren gegründet worden war. Das Chartergeschäft mit Inklusivreisen wurde aber schnell zum eigentlichen Standbein der Spantax, für das sie zuletzt acht Boeing 737-200 wie die Boeing 737-2E3 Adv. EC-DYZ einsetzte.

EC-DYZ

c/n: 22703

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Sammlung Andy Herzog September 1986 PMI

In der Bemalung der 1970er und frühen 1980er Jahren mit dem simplen, aber ikonischen «T» im Leitwerk rollt die Transavia Holland Boeing 737-2K2 Adv. PH-TVR zu ihrem Standplatz auf dem Vorfeld von Palma de Mallorca.

PH-TVR

c/n: 22025

s/n: 647

Lukas Lusser 14.4.1986 PMI

In der Bemalung der späten 1970er Jahre präsentiert sich die Boeing 737-2K2 Adv. PH-TVR, die Transavia Holland im März 1980 direkt ab Werk erhalten hat.

Transavia Holland (Transavia)

Boeing 737-2K2 Adv.

PH-TVR

c/n: 22025

s/n: 647

Lukas Lusser 13.4.1986 PMI
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