EAS Europe Aero Service führt zu Beginn der 1990er Jahre ein Rebranding durch und tritt neu als EAS Europe Airlines am Markt auf. Dazu gehört auch ein neuer Anstrich in gelb und blau, der die frühere weiss/rote Farbgebung ersetzt. Die Boeing 737-2S3 Adv. F-GHXL wartet noch darauf, dass sie die neuen Aufschriften erhält, die die Bemalung komplettieren.
Die insgesamt nicht weniger als 47 Boeing 737-230 in Diensten der Lufthansa wurden grösstenteils als Nachfolgemuster der Boeing 737-100 erworben. Sie alle gehörten der verbesserten Version 200 Adv. an, die über leistungsstärkere Triebwerke, mehr Treibstoffkapazität und ein höheres Startgewicht verfügte.
Bisher wurden alle Flugzeuge, die von Betreibern im britischen Überseegebiet Gibraltar betrieben wurden, im nationalen Luftfahrtregister Grossbritanniens eingetragen. Dies galt etwa auch für die bis 2008 altive GB Airways - GB steht dabei für Gibraltar, und nicht etwa für Great Britain - deren Boeing 737-236 Adv. hier auf einem winterlichen Skicharter von London-Gatwick nach Genf das britische Kennzeichen G-BGDB trägt.
Eine kleine Besonderheit stellte die Boeing 737-230 Adv. RC-CTB der Croatia Airlines dar, da sie das bis zur Erteilung eines definitiven Länderkürzels an Kroatien vorübergehend genutzte Landes-Präfix 'RC' verwendete.
Aer Lingus übernahm bereits 1969 ihre erste Boeing 737-200 und nutzte das Muster bis etwa Sommer 1993. Die Boeing 737-248 Adv. EI-BEC etwa wurde im Januar 1993 nach Indien veräussert.
Die Flotte der Olympic Airways für den Europaverkehr bestand bis weit in die 1990er Jahre aus einem Mix von Boeing 727-284 und Boeing 737-284 Adv., darunter die SX-BCB.
Sultan Air wurde als gemeinsames Projekt der Transwede, niederländischer und türkischer Investoren gegründet. In der frühen Bemalung ihrer Boeing 737-205 TC-JUP, die ebenfalls aus Beständen der Transwede stammte, lässt sich die enge Verbindung zur schwedischen Partnerin erahnen.
Sultan Air führte unter der Marke Vip Air Inland-Linienflüge durch, doch kam die Boeing 737-248 TC-VAA auch auf internationalen Charterflügen zum Einsatz. Bereits 1992 wurde der eigenständige Auftritt der Marke Vip Air wieder in Sultan Air integriert, und auch die TC-VAA erhielt die entsprechenden Farben.
Lufthansa ist nicht gerade für den Mut zur Farbe berühmt, um es vorsichtig zu formulieren. Im Sommer 1988 wagte sie dennoch einmal einen mutigen Versuch und versah die Boeing 737-230 Adv. D-ABFW versuchsweise mit einem neuen, mutigen Anstrich in lebhaftem Gelb. Das intern bald mit einem Augenzwinkern als «Spiegelei» bezeichnete Flugzeug vermochte aber die Vorstandsetage nicht zu überzeugen. Um das Image als seriöse Airline für den Geschäftsmann (sic!) fürchtend, entschied sich Lufthansa noch im selben Jahr für die Einführung der eher farblosen weiss/grauen Rumpfbemalung mit dem klassischen Heck in blau.
Erinnerungen an die Zuschauerterrasse am Flughafen Basel/Mulhouse: Die erst zwei Wochen zuvor von der Vermietung an Lauda Air zu Transavia Holland zurückgekehrte Boeing 737-2T5 Adv. PH-TVX startet in hybrider Bemalung in die beginnende Sommersaison. Sie hat anlässlich der Basler Uhren- und Schmuckmesse 1988 einen Messecharter durchgeführt und parkt nun bis zum abendlichen Rückflug vor der separaten Terrasse des Schweizer Sektors auf einem Standplatz im Sektor «Charly».