Eine kleine Besonderheit stellte die Boeing 737-230 Adv. RC-CTB der Croatia Airlines dar, da sie das bis zur Erteilung eines definitiven Länderkürzels an Kroatien vorübergehend genutzte Landes-Präfix 'RC' verwendete.
Aer Lingus übernahm bereits 1969 ihre erste Boeing 737-200 und nutzte das Muster bis etwa Sommer 1993. Die Boeing 737-248 Adv. EI-BEC etwa wurde im Januar 1993 nach Indien veräussert.
Die Flotte der Olympic Airways für den Europaverkehr bestand bis weit in die 1990er Jahre aus einem Mix von Boeing 727-284 und Boeing 737-284 Adv., darunter die SX-BCB.
Sultan Air wurde als gemeinsames Projekt der Transwede, niederländischer und türkischer Investoren gegründet. In der frühen Bemalung ihrer Boeing 737-205 TC-JUP, die ebenfalls aus Beständen der Transwede stammte, lässt sich die enge Verbindung zur schwedischen Partnerin erahnen.
Sultan Air führte unter der Marke Vip Air Inland-Linienflüge durch, doch kam die Boeing 737-248 TC-VAA auch auf internationalen Charterflügen zum Einsatz. Bereits 1992 wurde der eigenständige Auftritt der Marke Vip Air wieder in Sultan Air integriert, und auch die TC-VAA erhielt die entsprechenden Farben.
Lufthansa ist nicht gerade für den Mut zur Farbe berühmt, um es vorsichtig zu formulieren. Im Sommer 1988 wagte sie dennoch einmal einen mutigen Versuch und versah die Boeing 737-230 Adv. D-ABFW versuchsweise mit einem neuen, mutigen Anstrich in lebhaftem Gelb. Das intern bald mit einem Augenzwinkern als «Spiegelei» bezeichnete Flugzeug vermochte aber die Vorstandsetage nicht zu überzeugen. Um das Image als seriöse Airline für den Geschäftsmann (sic!) fürchtend, entschied sich Lufthansa noch im selben Jahr für die Einführung der eher farblosen weiss/grauen Rumpfbemalung mit dem klassischen Heck in blau.
Erinnerungen an die Zuschauerterrasse am Flughafen Basel/Mulhouse: Die erst zwei Wochen zuvor von der Vermietung an Lauda Air zu Transavia Holland zurückgekehrte Boeing 737-2T5 Adv. PH-TVX startet in hybrider Bemalung in die beginnende Sommersaison. Sie hat anlässlich der Basler Uhren- und Schmuckmesse 1988 einen Messecharter durchgeführt und parkt nun bis zum abendlichen Rückflug vor der separaten Terrasse des Schweizer Sektors auf einem Standplatz im Sektor «Charly».
Von der Boeing 737-200 erwarb Lufthansa zunächst lediglich sechs Exemplare in der mit einem Frachttor ausgerüsteten Version einer Boeing 737-230C und setzte sie zunächst wahlweise als Passagierjet, Combi oder Frachter ein. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre wurde die D-ABGE zu einem Vollfrachter umgebaut und von Lufthansa Cargo innereuropäisch eingesetzt.
Der norwegische Reeder Ludvig Braathens gründete 1946 eine eigene Airline, um Material und Personal zu den Anlegeorten seiner Schiffe zu transportieren. Das Akronym S.A.F.E. steht dabei für South America and Far East, wohin die Flüge zunächst geplant und teilweise auch durchgeführt wurden. Als aber die Lizenzen für weitere Langstreckenflüge ausblieben respektive ausliefen, verlegte sich Braathens S.A.F.E.auf Inlandflüge und Charterdienste zu Zielen in Südeuropa.
Mitte der 1980er Jahre überarbeitete Transavia ihren Markenauftritt radikal. Der Zusatz «Holland» entfiel ebenso wie die Platzierung des Airline-Namens auf dem Rumpf, anstelle des klassischen «T»-Logos trat ein stylisierter Schriftzug auf dem Heck. Die Boeing 737-2K2C Adv. PH-TVC präsentiert sich hier im neuen Design auf einem saisonalen Skicharter.