Eine Besonderheit des Flughafens Washington Dulles ist es, dass das Hauptterminal, das den landseitigen Zugang darstellt, isoliert vom Flugbetrieb am Rand des Geländes liegt und selbst weder Flugzeugstandplätze noch ein Vorfeld aufweist. Die Passagiere wurden anfangs mit sogenannten Mobile Lounges, einer schwerfälligen Kreuzung aus Vorfeldbus und hydraulisch anhebbarer Andockvorrichtung, zwischen dem Hauptterminal und den Satelliten mit den Flugzeugstandplätzen hin- und hertransportiert. Wegen der vielen Stehplätze und der langen Fahrzeit waren sie bei den Passagieren eher unbeliebt. Eine solche Mobile Lounge auf ihrem langen Weg zum Hauptterminal ist nahe dem Leitwerk der wenige Monate vor ihrer Ausserdienststellung stehenden American Airlines Boeing 727-23 N1985 klein auszumachen.
Germania wurde ursprünglich unter dem Namen SAT Fluggesellschaft gegründet und nahm den Betrieb mit zwei Fokker 27 und drei Caravelle 10R auf. 1986 wurde sie nach einer Reorganisation in Germania umbenannt und mit zwei Boeing 727-100 aus Beständen der Hapag-Lloyd neu aufgestellt, darunter auch die Boeing 727-89 D-AHLS.
Auch die Boeing 727-30C D-ABIO gehört zu den Einheiten mit Frachttor. Auch wenn Lufthansa wenig Gebrauch von seinen Möglichkeiten machte, erwies es sich beim Verkauf der Flugzeuge als wertvolles Extra, da die «kleinen» Boeing 727 auf dem Markt für Frachter gesucht waren. So stand sie ab 1979 bei Evergreen International als N703EV im Dienst, von der sie zeitweise auch an VASP in Brasilien und Air Tungaru im Südpazifik weitervermietet wurde.
Den Einstieg ins Jet-Zeitalter unternahm die 1951 gegründete Transair Sweden 1967/68 mit der Einflottung von drei werksneuen Boeing 727-134, darunter die SE-DDB. 1979 folgte eine vierte Einheit aus Lufthansa-Beständen.
Wer würde hier nicht sofort einsteigen wollen: Die Lufthansa Boeing 727-30C D-ABIJ wartet an einem sonnigen Frühsommermorgen auf ihre Fluggäste, die nach einem kurzen Spaziergang über das Vorfeld die ins Heck integrierte Treppe nutzen können, um die 90 Economy-Plätze zu erreichen, oder über die externe Treppe vorne die acht Firstclass-Sitze für den kurzen Flug nach Frankfurt einnehmen dürfen.
Die gut sichtbare Service-Türe rechtsseitig in der Mitte des Rumpfes ist ein typisches Merkmal der Boeing 727-100, deren Galley sich an jener Stelle der Kabine befand. Erst bei der Version -200 wurde sie von der Kabinenmitte an die übliche Stelle zwischen Cockpit und Passagierkabine verschoben.
Die D-ABIW «Bielefeld» war eine von nein mit einem Frachttor ausgerüsteten Boeing 727-30C der Lufthansa, die wahlweise als Passagierflugzeug oder als Combi eingesetzt werden konnte.