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Zu Beginn der Partnerschaft mit America West Airlines setzte Mesa Airlines zunächst Beech 1900D sowie zwei Fokker 70 - die einzigen beiden je in den USA registrierten Einheiten des Musters - unter dem Namen America West Express ein. Ab 1996 wurde die Flotte auf Bombardier CRJ-200 und CRJ-900ER wie die N916FJ umgebaut. Nach dem Zusammenschluss von America West und US Airways flogen sie unter dem US Airways Express-Namen weiter.

Am 16. Oktober 1989 lieferte Airbus Industrie mit der D-AIPA «Buxtehude» den ersten von inzwischen über 140 A320 an Lufthansa aus. Am 29. Mai 2019 führte sie ihren letzten kommerziellen Flug für den Kranich durch, als sie von Brüssel nach Frankfurt zurückkehrte. Mit 71'400 Flugstunden und 56'982 Landungen wurde sie anschliessend in Sofia abgebrochen. Hier startet die Urahnin der LH-A320-Familie mit der kürzlich für die bevorstehende Fussball-WM 2006 angebrachten «Fussball-Nase» zum Rückflug von Zürich nach Frankfurt.

D-AIPA

c/n: 069

Lukas Lusser 25.11.2005 ZRH

HB-IQZ, Airbus A330-243, Erstflug am 8.11.00 als F-WWKG, ausgeliefert an Edelweiss am 17.11.00 als HB-IQZ, retourniert an CIT Leasing und ausgeliefert an Air Transat am 18.11.10 als C-GTSN, weitervermietet an XL Airways France vom 17.12.10 bis 9.5.11 als C-GTSN, weitervermietet an Garuda Indonesia vom 29.9.11 bis 11.12.11 als C-GTSN, weitervermietet an XL Airways France vom 16.12.11 bis 1.5.12 als C-GTSN, weitervermietet an Travel Service Polen vom 1.11.16 bis 1.4.17 als C-GTSN, letzter Einsatz am 31.8.20, retourniert an Avolon Aerospace am 10.2.21, abgestellt in Hondo South Texas (USA), abgebrochen und gelöscht am 19.1.23.

Bevor sie zu UPS kam, wurde die MD-11 mit Baunummer 48417/467 als eine von vier baugleichen Einheiten durch Thai Airways International auf Passagierflügen nach Europa und innerhalb Südostasiens eingesetzt. In ihrer letzten Flugplanperiode vor der Ausserdienststellung zum Sommerflugplan 2006 macht sie sich in Zürich am Pistenende 16 startklar zum Rückflug nach Bangkok.

HS-TME

(N259UP)

c/n: 48417

s/n: 467

Lukas Lusser 5.10.2005 ZRH

Die HS.780 Andover C.1 NZ7621 ist heute im Museum der Luftwaffe Neuseelands auf der ehemaligen Trainingsbasis Christchurch Wigram ausgestellt.

Als der Airbus A340-313 HB-JMH der Swiss an einem kalten Winternachmittag von der Zürcher Piste 16 abhebt, ist er noch kein Jahr alt. Am 28 April 2004 wurde er noch in der ursprünglichen, vom Designer Tyler Brulé gestalteten Bemalung mit kleinen Titeln und viersprachigen «Schweiz»-Aufschriften auf Rumpf und Triebwerken in Dienst gestellt.

Beim Begriff Japan dürften nicht wenige Menschen an zwei Dinge denken, die diese Aufnahme prägen: Den in der japanischen Kultur heiligen Berg Fuji-san und die nicht nur bei Kindern seit 30 Jahren weltweit in der Pop-Kultur allgegenwärtigen Pokémon-Figuren. Im Mai 2004 erhielt der Inland-Jumbo JA8957 die bisher wohl bekannteste der Pokémon-Sonderbemalungen in der dominierenden gelben Farbe des Hauptcharakters Pikachu, der im Profil vom Heck grüsst. Due übrigen Figuren auf der Steuerbordseite der Boeing 747-481D waren Mew, die Pichu Brüder, Treecko, Mudkip, Meowth, Lugia und Entei. 

JA8957

c/n: 25642

s/n: 927

Lukas Lusser 27.11.2004 HND

Während die allerersten Pokémon-Flugzeuge einzelne der Figuren über der regulären blau/weissen ANA-Bemalung aufgeklebt erhielten, war die Boeing 747-481D JA8964 am 20. Juni 1999 als erste mit einer Vollbemalung mit Pikachu und seinen Mitstreitern vorgestellt. Das Design wurde in einem Wettbewerb ermittelt und blieb bis Februar 2006 auf dem Jet. Bei der JA8964 handelt es sich um eine für den reinen Inlandverkehr eingerichtete Boeing 747-400D, was sich auch daran zeigt, dass sie über keine der für das Muster typischen Winglets an den Flügelspitzen verfügt, denn diese hätten auf den kurzen Inlandflügen von selten mehr als 60 Minuten Dauer keine messbare Einsparung am Treibstoffverbrauch bewirkt.

JA8964

c/n: 27163

s/n: 996

Lukas Lusser 27.11.2004 HND

Auch Swiss International Air Lines versuchte sich für kurze Zeit als Player im Chartermarkt. Für die eigens gegründete Marke Swiss Sun wurden drei Airbus A320-214 HB-IJU, IJV und IJW nachbestellt und während zwei Jahren zu Ferienzielen betrieben. Mit dem Einstieg der Swiss bei Edelweiss erübrigte sich der eigenständige Betrieb einer Urlaubsmarke.

Im klassischen Chartergeschäft waren die Wochenenden der Wintermonate als Spitzentage der Skiurlauber-Flüge reserviert. Insbesondere britische, skandinavische und niederländische Anbieter flogen in dichter Kadenz Genf, Innsbruck, Lyon, Salzburg und Turin an. In der Air 2000 Boeing 757-2Y0 G-OOOX strecken heimkehrende Briten wohl bereits ihre müden, schweren Glieder aus, während das Flugzeug bei tiefen Minusgraden für den Rückflug enteist wird.

G-OOOX

c/n: 26158

s/n: 526

Lukas Lusser 10.1.2004 INN
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