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Mit dem Airbus A320-211 F-GYAI entstand im Winter 2005/06 ein letztes Angebot von Point Afrique. Die von Air Méditerranée gemietete Maschine startete jeweils ab Basel-Mulhouse nach Marseille, von aus mit weiteren A321 derselben Airline die Passagiere nach Afrika verteilt wurden. Ab 2012 war der A320 unter griechischer Flagge bei Air Méditerranées Tochterunternehmen Hermes Airlines unterwegs, zuletzt bis Ende Sommer 2014. Seither befindet er sich in Hahn abgestellt.

Air Méditerranée, 1997 zunächst als Air Midi Bigorre an den Start gegangen, um Pilgerflüge nach Lourdes anzubieten, war Mitte der Nullerjahre ebenfalls im umkämpften französischen Ferienflugmarkt aktiv. Sie betrieb unter anderem sieben Airbus A321, darunter der A321-111 F-GYAO. Dieser dürfte manch einem langjährigen schweizer Aviatikfreund gut bekannt sein, wurde er doch im Januar 1997 als HB-IOG an Swissair ausgeliefert. Nachdem sich für ihn kein Platz in der Flotte des 26/26-Phönix-Projekts, welcher zur Swiss International Airlines führte, fand, gelangte er im Juli 2002 zur französischen Airline.

Bei der Boeing 737-222 F-GYAL der Air Mediterranée handelt es sich um ein bereits 1968 für United Airlines gebautes Flugzeug aus den Anfängen der Boeing 737-Produktion, das die auf ethnische Strecken nach Nordafrika und Urlaubsflüge spezialisierte Fluglinie im Frühjahr 2000 von AirTran erwarb. Bereits im Mai 2002 wurde sie ausser Dienst gestellt und in Perpignan verschrottet.

F-GYAL

c/n: 19074

s/n: 95

Lukas Lusser 20.6.2000 CFU
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