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Die insgesamt 24 Airbus A330-200 der Hawaiian werden sowohl auf den Flügen zum US-Festland wie auch nach Asien eingesetzt. Noch im älteren Design ohne silbernen Lei, dafür passenderweise mit dem Logo des Football-Teams der Las Vegas Raiders landet die A330-243 N399HA auf dem morgendlichen Linienflug von Honolulu in die Glücksspielstadt.

Das ikonische Logo von Hawaiian Airlines soll – zumindest vorderhand – auch nach der Fusion mit Alaska Airlines nicht verschwinden. Die Marke Hawaiian wird für die Flüge im Pazifik weitergeführt, sowohl zwischen den USA und Hawaii wie auch auf den Langstreckenflügen mit A330 nach Asien.

Hawaiian bleibt der DC-9-Familie bis heute treu, auch wenn der jüngste Spross im Zuge der Fusion mit Boeing von der geplanten MD-95 zur tatsächlich gebauten Boeing 717-200 wurde. Die N486HA «Akikiki» (Maori für einen nur auf Maui heimischen, bedrohten kleinen Singvogel, wie eigentlich fast schon lautmalerisch zu erraten ist) wurde im November 2001 werksneu vom Hersteller übernommen.

N486HA

c/n: 55131

s/n: 5092

Milo Kalberer 24.7.2013 OGG

Insgesamt 22 Boeing 717 wie die Boeing 717-22A N487HA fanden den Weg zu Hawaiian. Drei davon wurden mittlerweile ausser Dienst gestellt, da sie auf ihren kurzen Inselhüpferflügen zwar wenig Stunden, aber viele Flugzyklen angesammelt haben. Noch fliegt jedoch die «Io», benannt nach dem obersten göttlichen Wesen der Maori, täglich ihre Touren zwischen den Inseln Hawaiis.

N487HA

c/n: 55132

s/n: 5098

Milo Kalberer 18.7.2013 HNL

Die Boeing 767-33A/ER N582HA sollte insgesamt für 18 Jahre bei Hawaiian im Einsatz verbleiben, und wurde im Laufe dieser Zeit auch mit Winglets nachgerüstet. Nach ihrem Ausscheiden gelangte sie als UR-AZK zu Azur Air Ukraine; seit der russischen Angriffe im Februar 2022 ist sie in Kiev-Borispol abgestellt.

N582HA

c/n: 28139

s/n: 857

Ton Jochems 21.5.2010 LAX

Die Boeing 767-33A/ER N580HA gehörte zu einer Flotte von 18 Einheiten des Musters, mit denen Hawaiian Airlines zwischen 2001 und 2019 primär Verbindungen zwischen der Inselgruppe und der US-Westküste unterhielt.

N580HA

c/n: 28140

s/n: 850

Lukas Lusser 4.12.2005 LAX

Durch die vielen kurzen Flugzyklen - inklusive dem damit verbundenen Handling am Boden - sind insbesondere die Fahrwerke der Hawaiian Airlines Boeing 717 einer starken Beanspruchung ausgesetzt. Typischerweise sind die Flüge zwischen den Inseln des Archipels, die die Boeing 717-22A N478HA und ihre heute noch 18 Schwestern durchführen, nur zwischen 20 und 30 Minuten lang.

N478HA

c/n: 55123

s/n: 5064

Lukas Lusser 7.12.2003 OGG

Als Ersatz für die alternden und immer weniger wirtschaftlichen DC-10 beschaffte sich Hawaiian schliesslich insgesamt 18 Stück der dank ETOPS-Zulassung problemlos zwischen der US-Westküste und Hawaii nutzbare zweistrahlige Boeing 767-300ER als Langstreckenflugzeug. Die Boeing 767-33A/ER N582HA «Ake'Aké» (Maori umgangssprachlich für «hawaiianisch, aus Hawaii stammend») war eine über das Leasing-Unternehmen Ansett Worldwide Aviation Services werksneu für Hawaiian angeschaffte Einheit, die ab 3. Dezember 2001 im Einsatz stand.

N582HA

c/n: 28139

s/n: 857

Lukas Lusser 5.12.2003 OGG

Im dichten Kurzstreckenverkehr zwischen den Inseln des Archipels setzt Hawaiian Airlines eine Flotte aus Boeing 717-22A ein, darunter auch die N480HA. Die meist nur zwischen 30 und 45 Minuten kurzen Flüge führen dazu, dass die «Inselhüpfer» der Airline nicht sehr viele Flugstunden, dafür aber umso mehr Flugzyklen ansammeln und die Wartung dementsprechend intensiv und teuer ist.

N480HA

c/n: 55125

s/n: 5070

Lukas Lusser 3.12.2003 HNL

Auf die Lockheed TriStar folgten ab Februar 1994 schrittweise bis zu 20 McDonnell Douglas DC-10-10 als Nachfolgemuster. Hawaiian erwarb sie alle mietweise aus Beständen der American Airlines, weshalb sie wie hier die N153AA weiterhin das metallisch-silberne Erscheinungsbild der AA behielten und lediglich neue Aufschriften, Logos und Zierstreifen erhielten. Die für Transkontinetalstrecken innerhalb der USA entwickelte Mittelstreckenversion der DC-10 verfügte bei Hawaiian über 34 Sitze in der ersten Klasse und 270 Sitzen in der Economy.

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