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Die McDonnell Douglas DC-10-10 N128AA der Hawaiian Airlines kann ihre Herkunft aus Beständen der American Airlines nicht verleugnen: Nicht nur das unveränderte Kennzeichen und der weiterhin silbern polierte Rumpf erinnern eindeutig an die Vorbesitzerin, sondern auch die unterhalb der Kabinenstreifen noch deutlich erkennbare Aufschrift «Luxury Liner» geht auf AA zurück.
Lukas Lusser 19.3.2000 LAS | |
Ab März 2000 setzte JMC Air als grösstes Muster in der Flotte zwei McDonnell Douglas DC-10-30 ein, darunter die G-LYON, die hier zufälligerweise gerade die bestens zur Kennung passende Destination Lyon Satolas auf einem saisonalen Skicharterflug bedient. | |
Aéro Lyon war eine Tochter des Reiseunternehmens Nouvelles Frontières, die sich darauf spezialisierte, mit DC-10-30 wie der F-BTDD ab regionalen Flughäfen Frankreichs Langstreckenflüge auf die Antillen und nach La Réunion durchzuführen. | |
Vor dem inzwischen durch einen Neubau ersetzten Tower und Verwaltungsgebäude aus den 1960er Jahren erinnerte die als Ausstellungsstück restaurierte Douglas DC-3C OE-LBC des First Austrian Dakota Clubs in den Farben der Austrian Airlines an die Geschichte des Salzburger Flughafens. Es handelt sich bei ihr aber nicht um die originale OE-LBC, die von 1963 bis 1966 bei Austrian flog, sondern um die ehemalige N86U der Freefall Enterprises aus Phoenix, USA. | |
In der ersten Phase ihres Bestehens nutzte Spirit Airline insgesamt 18 ältere DC-9 verschiedener Serien. Neben 13 DC-9-32 befanden sich darunter auch Jets zweier seltener Versionen, so drei ehemalige SAS DC-9-21 und zwei DC-9-41, die zuvor bei TDA Toa Domestic Airlines und Finnair im Einsatz standen. Zu letzteren gehört auch die DC-9-41 N130NK.
Lukas Lusser 4.3.1999 FLL | |
Nach einem ersten Nachlass-Stundungsverfahren zur Schuldensanierung im Jahr 1993 trat Hawaiian Airlines unter neuem Namen und mit leicht geändertem Erscheinungsbild auf: Neu nutzte sie nur noch den Titel «Hawaiian» auf den Flugzeugen, der Zusatz «Air» entfiel. So startet auch die DC-9-51 N699HA zu einem weiteren Inselhüpfer-Flug ab Maui.
Rolf Keller 24.2.1998 OGG | |
Von März 1997 bis Dezember 1998 flog die chilenische LAN Chile Cargo mit ihren beiden DC-8-71F wie der CC-CDS zwei wöchentliche Frachtflüge von Santiago de Chile via Vitoria in Spanien nach Luxemburg. Transportiert wurde u.a. Obst, Wein, Fleisch, Fisch und Gemüse. | |
Neben der 1965 eingemieteten Passagier-DC-8 N8008D trug Jahrzehnte später nochmals eine einzelne Douglas DC-8 das Lufthansa-Design. Die von der Frachttochter German Cargo betriebene DC-8-73AF D-ADUE stand im Gegensatz zu ihren vier Schwestern nicht im grau/gelben Anstrich der Betreiberin, sondern in den vollen Farben der Nachfolge-Marke Lufthansa Cargo im Einsatz. | |
Von Mitte der 1980-er Jahre bis Anfang der 2000-er Jahre gab es viele kleine afrikanische Frachtairlines, manchmal mit nur einem Flugzeug, die vom boomenden Luftfrachtgeschäft profitierten wollten und auch ab Luxemburg tätig wurden. Transportiert wurde beim Hinflug nach Europa meistens Obst und Gemüse, beim Rückflug nach Afrika dann elektronische Geräte und Maschinen. Die DC-8-55F Z-WMJ der Affretair aus Zimbabwe befand sich auf einem dieser Flüge von Luxemburg via Port Harcourt nach Harare. | |
Anhand ihres Kennzeichens N672MC ist als Vorbesitzer der Hawaiian Air DC-9-51 die kurzlebige US-Low-Costerin Muse Air ersichtlich, doch erwarb die vom namensgebenden Gründer Marion Lamar Muse als Konkurrenz zu Southwest Airlines gegründete Fluglinie ihre ersten Jets ebenfalls gebraucht von Swissair. Somit hat mit der N672MC eine weitere Hawaiian-DC-9 ihre Wurzeln bei Swissair, wo sie bis Mai 1984 als HB-ISS im Einsatz stand.
Rolf Keller 14.1.1994 OGG |
