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Hawaiian Air betrieb einige ihrer «kurzen Neuner» bis Ende der 1980er Jahre. Die DC-9-14 N930EA stiess sogar erst im Juni 1986 mietweise von Emerald Air zur Flotte und verliess sie Ende 1988 wieder mit der Rückgabe an ihren Besitzer.
Sammlung Andy Herzog 11.2.1987 HNL | |
Die KSSU-Mitglieder nutzten ab Ende der 1960er Jahre die McDonnell Douglas DC-9 auf ihren Europastrecken. Swissair und KLM übernahmen zunächst kurze DC-9-14 wie die PH-DNC, doch mehrheitlich nutzten sie anschliessend die verlängerte DC-9-32, die auch globale die grösste Verbreitung der verschiedenen klassischen DC-9 aufwies.
Lukas Lusser 15.6.1986 ZRH | |
Die DC-8-61 EC-DZC der Aviaco ist ein typisches Beispiel einer saisonalen Hybridbemalung. Sie ist kurz vor der Sommerreisezeit von einer Vermietung an Saudia zurückgekehrt und wird nun in deren Grundfarben weiter betrieben. | |
Nach dem Verlust ihrer einzigen McDonnell Douglas DC-10-30CF EC-DEG beim Startunfall vom 13. September 1982 in Malaga fand Spantax einen dauerhaften Ersatz in Form der ehemaligen HB-IHB der Swissair, die 1984 als EC-DUG zur Flote stiess. Nach zwei Jahren wurde sie an Continental Airlines in den USA weiter veräussert. | |
Dank der KSSU-Gruppe fanden nicht nur die DC-10 der vier Gruppenmitglieder, sondern auch die Flugzeuge ihrer Chartertöchter Balair, Martinair und Scanair sowie DC-10 weiterer Drittkunden den Weg zur Überholung in der Swissair-Werft in Zürich. 1985 erweiterte SAS ihre DC-10-Flotte mit der aus Beständen der Laker Airways gekauften und vorübergehend in den USA eingetragenen DC-10-30 N5464M, die vorgängig im Juli 1985 in Zürich eine Grundüberholung inklusive Neubemalung erhielt. Nach der Auslieferung mit dem amerikanischen Kennzeichen wurde sie als SE-DFF in Schweden eingetragen.
Lukas Lusser 12.7.1985 ZRH | |
Auch die lange DC-8-63 – zu ihrer Zeit das Flugzeug mit der höchsten Passagierkapazität – fand den Weg zu Hawaiian Air. Die aus Iberia respektive Aviaco-Beständen erworbene N4934Z war eines von zwei Exemplaren mit 250 Economy-Sitzen, die neben Hawaii-Urlaubern immer wieder auch Militärcharter durchführten. | |
Point Air erwirbt die DC-8-61 F-GDPS «Les Trois Voltas» Mitte April 1983 von der US-Charterairline Capitol Air, deren Grundbemalung sie vorderhand bei Point Air behält. Sie ergänzt bis zum Eintreffen einer zweiten DC-8 die Boeing 707 der Point Air auf Urlaubsflügen in Europa und Langstreckendiensten nach La Réunion und Westafrika. | |
Im Winter 1983/84 übernahm Hawaiian Air ihre ersten, gebraucht erworbenen Langstreckenjets in Form der DC-8 Super Sixty-Familie, die es ihr erstmals erlaubten, das Geschäft über die Pendelflüge zwischen den Inseln Hawaiis auszuweiten. Die ehemalige Braniff International DC-8-62 N1807 flog zwischen 1983 und 1990 in einer Einklassenkonfiguration für 207 Passagiere bei Hawaiian. | |
Ab Oktober 1975 modernisierte Hawaiian Air ihre Inter-Island-Flotte mit der grösseren DC-9-51, die zwar für eine starke Geräuschentwicklung bekannt war, zugleich aber das wirtschaftlichste Muster der klassischen DC-9-Familie darstellte. Die N619HA stiess als erste von 18 Einheiten zur Flotte.
Sammlung Andy Herzog August 1983 HNL | |
Insgesamt sechs verschiedene «lange» DC-8-61 flogen für Spantax, jedoch nie mehr als drei Einheiten gleichzeitig. Die EC-CZE war dabei das verbindende Glied in der Flotte, sie stiess als Teil des ersten Trios 1977 zu Spantax und blieb bis zur Betriebseinstellung 1988 eingetragen. |
